Rückenschmerzen und Präventionsmaßnahmen

Wie entstehen Rückenschmerzen und welche Präventionsmöglichkeiten sind sinnvoll?!

Du befindest dich auf dem Weg zu mehr Rückengesundheit!

Ich freue mich, dass du es bis hierhin geschafft hast! Und wenn du willst, schaffst du noch viel mehr! Vielleicht stehst noch ganz am Anfang deiner Bewegungskarriere oder du läufst bereits seit Jahren deinen Marathon in der Wiederholungsschlaufe!

In diesem Beitrag möchte ich dir von einem Phänomen unserer Zeit erzählen. Es nennt sich „Rückenschmerz“ und wenn du möchtest, wagen wir gemeinsam ein Experiment. Wir versuchen Folgendes: Heute und morgen wird das Wort „Rückenschmerz“ unseren Sprechapparat nicht mehr betreten. Dieses Wort wird ab jetzt auch nicht mehr in diesem Beitrag vorkommen! Versprochen!

Es geht hier ja schließlich um Rückengesundheit und die hat zu einem erheblichen Teil auch mit unserer Psyche zu tun. Jeder Gedanken an das unsägliche Missempfinden prägt sich tiefer und tiefer in unser Gedächtnis ein und deswegen wollen wir es zumindest versuchsweise mal nicht mehr mit diesem Wort füttern. Aber ich will als Physiotherapeutin bei der Bewegung bleiben wie der Schuster eben bei seinen Leisten.

Ich bin Referentin für rückengerechte Verhältnisprävention, eine Zusatzqualifikation für medizinisches Personal angeboten von der Aktion Gesunder Rücken. In diesem Schaubild wird die Vielfalt der potentiellen Ursachen für eine verringerte Rückengesundheit verdeutlicht:

Viele Beschwerden des Bewegungsapparates hängen mit dem allseits beschworenen Bewegungsmangel zusammen. Davon wirst du sicherlich schon gehört oder gelesen haben! Und ich kann dir nichts Neues berichten: Ja, der menschliche Körper ist von der Natur für Bewegung ausgestattet worden! Und das fordern unsere Körper und auch unsere Psyche unentwegt ein! Da gibt es keinen Weg vorbei!

Wenn keine adäquate Belastung auf unsere Organismen erfolgt, dann folgt die Einsparung an Ressourcen: Muskeln bauen langsam ab und damit nimmt auch die Gelenkstabilität nicht nur der Wirbelgelenke ab. Die Folge ist? Ja richtig, hier würde das besagte Wort von eben stehen! Und das wiederum erzeugt bei uns in der Regel eine gewisse Bewegungsangst bzw. eine Schonung, die über längere Zeit jedoch nur noch mehr Abbauprozesse einleitet! Und da ist er: Der berühmt berüchtigte Teufelskreis!

Was ursprünglich als Warnsignal des Körpers gedacht war, entwickelt sich über längere Zeit zu einer Gewohnheit, die ihr eigenes Leben führt. Längst ist die Ursache wie beispielsweise ein Bandscheibenvorfall (normalerweise nach durchschnittlich 6 bis 8 Wochen verheilt) abgeklungen, doch der Mensch leidet weiter!

Nicht selten habe ich in der Praxis von Patienten gehört, dass sich der Bandscheibenvorfall von vor Jahren immer und immer wieder bemerkbar macht. Hier setzt dann die physiotherapeutische Aufklärungsarbeit über Heilungsprozesse und chronische Rücken…….. (Du weißt schon, was hier stehen würde) ein! Der Aufruf an den Patienten ist jedoch klar: Bewege dich in vernünftigem Maß weiter! Welches Maß dies ist, hängt von vielen Umständen ab, die individuell zu klären sind! Aber bleibe in Bewegung!

Zum Glück sind wir mittlerweile schon einige Schritte in Sachen Rückengesundheit in der Medizinwelt vorangekommen und die Erkenntnis, dass Bewegung der Hauptschlüssel zur Problemlösung sei, dringt immer weiter durch. Wer rastet, der rostet! Ein Sprichwort mit einem gewissen Wahrheitsgehalt!

Und Bewegungsmöglichkeiten gibt es eine Vielzahl! Ob am Schreibtisch, im Auto, in der Küche, im Garten, auf dem Fahrrad, im Stehen, im Gehen… wo und wie auch immer! Du hast die Wahl und ich habe nur ein Ziel: Dir die Freude an mehr Bewegung zu vermitteln!

In diesem Sinne freue ich mich auf die nächsten Wochen, in denen ich dir mehr über das Thema Rückengesundheit berichten werde! Und denke daran, heute und morgen haben wir gemeinsam eine Aufgabe!

In diesem Sinn: Bleibe in Bewegung!

Rosi

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Die Macherin

© Kathrin Rosi Würtz, Bonn.

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